In einer ersten gemeinschaftlichen Aktion Anfang März wurde durch Mitglieder des NABU, Bündnis 90 Die Grünen und dem Imkerverein die Blühfläche an der Kreuzung Kaufungen-Papierfabrik von Hand gemäht. Durch das Mähen von Hand konnte eine schonende Behandlung der Fläche garantiert werden, da das Pflanzenwachstum bereits durch den milden Winter bedingt begonnen hatte.
Das Projekt „Blühendes Kaufungen“ wurde in Zusammenarbeit der Gemeinde Kaufungen, dem Naturschutzbund Kaufungen/ Lohfelden und dem Imkerverein initiiert.
Neben der Freifläche an der Kreuzung Papierfabrik entstandenen auch Blumenwiesen an der Gesamtschule Kaufungen, an der Straßenbahnhaltestelle Oberkaufungen Mitte sowie an der neuen Straße "Am Stechkopf", die zum neuen Edeka-Markt führt. Tafeln mit der Aufschrift „Blühendes Kaufungen“ und weiteren Informationen weisen auf das Projekt hin.
Wünschenswert wäre die Schaffung bzw. Umstellung weiterer Flächen.
Aber nicht nur die ökologische Bedeutsamkeit der Blühstreifen oder ihr schöner Anblick spricht für diese Maßnahmen. Die Anlage von Blühstreifen hat auch eine wirtschaftliche Komponente. Der Pflegeaufwand der Blühstreifen ist je nach verwendeter Samenmischung (einjährige oder mehrjährige Mischungen) deutlich geringer als der von Grünstreifen.
Dass diese Vorgehensweise mit Kosteneinsparungen für die Kommune verbunden sein kann, zeigte zudem eine groß angelegte Referenzuntersuchung aus Mössingen aus dem Jahr 2005. Hierbei bestätigte sich, dass Blumenwiesen grundsätzlich preisgünstiger zu pflegen sind, als konventionelle Rasenflächen. Auch die Kostenaufstellung der Stadt Würselen (KDW) konnte verdeutlichen, dass durch die Anlegung von Blühflächen im städtischen Bereich erhebliche Pflegekosten eingespart werden konnten.
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