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Zwei Jahre danach qualmt es in Fukoshima noch immer

Laut Presseberichten scheint der japanische Nuklearbetreiber Tepko die Lage noch immer nicht im Griff zu haben:

http://www.tagesspiegel.de/politik/japan-hat-atomkatastrophe-nicht-im-griff-fukushima-qualmt-die-unruhe-steigt/8543462.html

 

Diese Bilder veranschaulichen ein wenig, was ein Leben mit der atomaren Verseuchung bedeutet: http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/fotoreportage-leben-mit-der-strahlung-eindruecke-aus-fukushima/8540036.html

 

Die Evakuierten aus dem Sperrgebiet um den Reaktor leben in Behelfsbehausungen. Eigentlich sollte das nur eine kurzfristige Lösung sein - doch sie werden sehr wahrscheinlich nie wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Die Container sind winzig und schlecht isoliert - dabei kann es in Fukushima im Winter sehr kalt werden

Aufruf zur Mahnwache anlässlich der Katastrophe in Japan

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen für Montag, 21. März, zur Teilnahme an einer Mahnwache in Kaufungen, am Rathaus, von 18.00 – 19.00 Uhr anlässlich der Katastrophe in Japan auf, Die Mahnwache ist eine bundesweite Aktion von „ausgestrahlt“ und findet zum gleichen Zeitpunkt in vielen Gemeinden und Städten statt.

 

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Menschen in Japan und bei allen, die von dieser grauenhaften Katastrophe betroffen sind. Wir sind schockiert über das täglich wachsende Ausmaß des Schreckens, das wir noch lange nicht werden fassen können. Die japanische Bevölkerung verdient unsere Solidarität und sie bedarf unserer Hilfe. Mit der Teilnahme an der Mahnwache wollen wir hierfür ein deutliches Zeichen setzen“, erklärt Bärbel Maxisch, Vorsitzende der Kaufunger GRÜNEN.

 

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami sind die Japaner zusätzlich von den katastrophalen Entwicklungen in den Atomkraftwerken betroffen. Fukushima zeigt: Das Unwahrscheinliche kann passieren. Mit Erschrecken und Fassungslosigkeit müssen wir sehen, was der sonst so abstrakte Begriff des ‚Restrisikos‘ der Atomkraft bedeuten kann. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Menschen sind fehlbar. Technik kann versagen. Deshalb muss eine Lehre aus den Ereignissen in Japan sein, die Atomkraftwerke schnellstmöglich abzuschalten. Auch hierfür wollen wir mit der Teilnahme an der Mahnwache ein Zeichen setzen“.

Den Text der Rede von Martin Lange anlässlich der Mahnwache in Kaufungen finden Sie hier

 

Aufruf zur Mahnwache in Kaufungen zum selbst ausdrucken - 3 Flyer auf einem A4 Blatt im PDF Format

Mahnwache

Unser Mitgefühl gilt den vielen Menschen der durch Erdbeben, Tsunami und der Reaktorkatastrophen betroffenen Regionen in Japan.

Wir Bündnis 90 Grüne Kaufungen hatten uns deshalb spontan und kurzfristig entschlossen, an der gestrigen Mahnwache und Kundgebung auf dem Opernplatz in Kassel teilzunehmen.

In Gedanken sind wir weiterhin bei den betroffenen Menschen in Japan und hoffen zutiefst, dass die größte anzunehmende atomare Katastrophe nicht eintritt.